AHB

Die AHB ist eine ambulante oder stationäre Leistung zur medizinischen Rehabilitation nach einer stationären Krankenhausbehandlung (OP, Bestrahlung oder Chemotherapie). Um einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten, sollte die AHB direkt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt, spätestens aber 14 Tagen nach Entlassung aus dem Krankenhaus beginnen.

Die Anmeldung und Antragstellung erfolgt über den Sozialdienst oder den Arzt im Krankenhaus. Diese beraten Sie auch zu allen rechtlichen Fragen rund um Ihre AHB.

Eine AHB-Maßnahme dauert in der Regel drei Wochen.

Kostenträger

Unsere Kostenträger sind:

  • Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Deutsche Rentenversicherung Land
  • Andere Rentenversicherungsträger
  • Gesetzliche Krankenkassen
  • Private Krankenkassen
  • Berufsgenossenschaften
  • Sonstige Sozialleistungsträger

Die Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbH ist gemäß § 111 SGB V eine staatlich konzessionierte Privatklinik, sie ist beihilfefähig nach der Beihilfeverordnung (BhV) und besitzt die Anerkennung als Rehabilitationseinrichtung zur Durchführung von Anschlussheilbehandlungen. Darüber hinaus verfügt die Klinik am Kurpark über einen Versorgungsvertrag nach § 124 SGB V, wonach Rezepte für Physiotherapien und physikalische Therapien mit der Krankenkasse abgerechnet werden können.

Zusätzlich verfügt die Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbH über einen Vertrag nach § 21 SGB IX. Mit diesem Vertrag weist die Klinik am Kurpark Reinhardshausen GmbH die Eignung im Sinne des § 21 Abs. 3 SGB IX nach, welche gemäß § 15 Abs. 2 SGB VI als Belegungsvoraussetzung für Rehabilitationseinrichtungen gilt, die nicht in Trägerschaft der Rentenversicherung stehen.

Reha

Sie haben die Möglichkeit eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme zu beantragen, wenn Ihr behandelnder Arzt dies als notwendig erachtet. Mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen Sie diese Notwendigkeit und füllen die Antragsunterlagen aus. Ihre ausgefüllten Antragsunterlagen, mit medizinischer Begründung des behandelnden Arztes, müssen dann beim jeweiligen Kostenträger zur Prüfung eingereicht werden. Die benötigten Antragsunterlagen können Sie hier downloaden:

Ihr Kostenträger ist nicht dabei? Dann fordern Sie bitte die Antragsunterlagen direkt beim Ihrem Kostenträger an.

Was tun bei Ablehnung? Widerspruch!

Wird ein Reha-Antrag abgelehnt oder für eine Einrichtung die Sie nicht wünschen erteilt, lohnt sich in vielen Fällen der Widerspruch. Hierfür haben Sie einen Monat Zeit. Eine nochmalige ärztliche Stellungnahme über Dringlichkeit und die medizinische Notwendigkeit der Reha erhöht die Aussicht auf Erfolg.